Kurz vor dem ersten Jahrestag der Merz-Regierung brennt die Hütte – zumindest wenn man dem medialen Geplänkel zwischen Union und SPD glaubt. Steffen Bilger (CDU) heult über „Blockaden“, Peter Altmaier halluziniert eine „Staatskrise“ herbei und Bärbel Bas (SPD) fleht um „Kompromissbereitschaft“.
Die Angst vor dem Kontrollverlust
Wenn Typen wie Bilger von „Verantwortung“ und „Handlungsfähigkeit“ faseln, meinen sie eigentlich nur eines: Wie halten wir den Deckel auf dem kochenden Topf? Sie merken, dass die Leute die Schnauze voll haben. Die Umfragewerte schmieren ab, die Wirtschaft liegt am Boden und der „Reform-Modus“ ist nichts anderes als die Verwaltung des Elends.
Peter Altmaier warnt vor einer „Staatskrise“. Für uns Paria ist das kein Schreckgespenst, sondern eine Chance. Wenn der Staat in die Krise gerät, bröckelt die Fassade der Unantastbarkeit. Die „robusten Institutionen“, von denen Bilger träumt, sind nur so lange stabil, wie wir daran glauben, dass sie uns nützen. Spoiler: Tun sie nicht.
Bärbel Bas und das Märchen von der Entlastung
Arbeitsministerin Bas gibt die „soziale Stimme“ und fordert Entlastungen, die „im Portemonnaie ankommen“. Wie süß.
Sie nehmen uns mit der linken Hand alles weg, um uns mit der rechten Hand einen Brotsamen zurückzugeben und das dann „Reform“ zu nennen.
Warum wir nicht auf ihre „Reformen“ warten
Die Koalition ist „zum Regieren verdammt“, wie die Presse schreibt. Wir nicht. Wir sind nicht dazu verdammt, zuzusehen, wie sie sich gegenseitig die Schuld zuschieben, während unser Leben immer teurer und unfreier wird.
Ob sie sich einigen oder streiten, ist egal – das Ergebnis ist immer mehr Staat, mehr Kontrolle und weniger für uns. Der wahre „konstruktive Modus“ findet nicht im Kabinett statt, sondern in der Nachbarschaftshilfe, im wilden Streik und in der Verweigerung ihrer Ordnung.
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