Heute morgen saß Friedrich Merz bei Caren Miosga und versuchte zu retten, was kaum noch zu retten ist. Ein einziges Trümmerfeld: diplomatisch, militärisch und sozial.
Tomahawks weg, Truppen weg: Aber Merz ist „geduldig“
Die bittere Realität: Die versprochenen US-Marschflugkörper kommen vorerst nicht. Merz’ Erklärung? Die Amerikaner hätten „selbst nicht genug“. Dass Trump parallel den Abzug von 5.000 Soldaten durchzieht, nennt der Kanzler „nicht neu“ und nur „ein bisschen zugespitzt“.
Merz klammert sich an die „nukleare Teilhabe“ wie ein Ertrinkender an einen Amboss. Während er beteuert, die Zusammenarbeit mit Trump nicht aufzugeben, wird er von diesem auf Social Media öffentlich vorgeführt. Merz hat sich mit seiner Kritik am Iran-Krieg verpokert und steht nun als Bittsteller da, der keine Waffen bekommt, aber trotzdem weiter Milliarden in ein Militärsystem pumpt, das uns nur tiefer in den Strudel fremder Kriege reißt.
Die Rente: Nur noch „Basisabsicherung“?
Besonders dreist wurde es beim Thema soziale Sicherheit. Merz verteidigte seinen Satz, wonach die gesetzliche Rente künftig „allenfalls noch die Basisabsicherung“ sein werde. Er behauptet zwar, niemand wolle kürzen, schraubt aber verbal schon mal die Erwartungen auf Sozialhilfe-Niveau herunter.
Wer jung ist, bekommt hier die klare Ansage: Zahl gefälligst ein, aber erwarte nichts. Das Geld wird für Zinsen und Zerstörung gebraucht, nicht für dein Alter.
Das Ende ihrer Legitimität
Die Quittung für dieses Schmierentheater ist historisch: Laut dem aktuellen ARD-DeutschlandTrend sind nur noch 15 Prozent der Deutschen mit der Bundesregierung zufrieden.
Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: 85 Prozent haben die Nase voll von dieser „stabilen“ Koalition. Während Merz bei Miosga über seinen „Stil“ philosophiert und der SPD vorwirft, Kompromisse seien keine Einbahnstraße, verliert er den Rückhalt der Menschen, die diesen Wahnsinn finanzieren müssen.
Unser Fazit
Die Regierung Merz ist ein Auslaufmodell, das sich nur noch durch gegenseitige Erpressung und vage Versprechen über Wasser hält.
Sie streiten über den „Stil“, während sie die Substanz unseres Lebens auffressen.
Sie biedern sich bei einem US-Präsidenten an, der sie verspottet.
Sie erklären uns die Armut im Alter zum neuen Standard.
15 Prozent Zustimmung sind kein Mandat, das ist eine Bankrotterklärung. Wir brauchen keine besseren Kompromisse zwischen CDU und SPD. Wir brauchen einen Bruch mit dieser Politik, die uns als Manövriermasse für ihre Machtspiele missbraucht.
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